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Nabel 4721-2

EAN 4011471472124

Releaseconcert:
25. Jan 2014, Tonne Dresden

Cover


Title: Nocturne




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Booklet 4721

Release: (10.1.2014)


Peuker8 – Resound


Paul Peuker guitar
Clemens Pötzsch piano
Mark Weschenfelder saxophone, clarinet
Philine Jobst violin
Filip Sommer viola
Benjamin Arnold cello
Eugen Rolnik double bass
Florian Lauer drums

Die Beschäftigung mit Schostakowitsch, insbesondere mit dem Violinkonzert Nr. 1 (daran angelehnt auch das erste Stück der CD: I-Nocturne), inspirierte Paul Peuker für seine große Besetzung Elemente der modernen Klassik mit heutiger improvisierter Musik zu verbinden.
(Er fand Ansätze dafür auch bei Tim Berne, allerdings kam ihm dort die „klassische“ Komponente der Kompositionen zu kurz.)
Die Stücke für Peuker8 entsprechen in ihrer Gestik mehr der Romantik. Sicher gibt es bereits zahllose „Crossover Projekte“ in dieser Richtung, aber Peuker8 ist dennoch etwas neues: die Extreme werden weiter ausgereizt, es gibt wenige „Jazz“-Solos, wenige stilistisch deutbare Grooves, trotzdem viele sehr rhythmische und treibende Passagen, (fast) freie Gruppenimprovisationen und Klangkollagen, und dann wieder Musik nach Partitur in bester klassicher Tradition. Melodie und Kontrapunkt hier, Ausflüge an die Grenzen der musikalischen Anarchie dort, dazwischen alles was nicht konventionell ist. Und das ganze verpackt in einen Sound, der durch die Instrumentierung stets dunkel und geheimnisvoll klingt.

Bereits nach dem ersten Auftritt war klar, das diese Mischung super funktioniert und beim Publikum sehr gut ankommt, was sich bei den folgenden Konzerte bestätigt hat.

Die Band:

Paul Peuker suchte und fand für Peuker8 nahmhafte junge und aufstrebende Musiker der dresdner Szene: Clemens Pötzsch, der schon mit seiner Gruppe „Slavicon“ und als Pianist der Band „Masaa“ internationale Erfolge verbuchen konnte, Florian Lauer und Eugen Rolnik, Mitglieder seines Trios „Axiom“ und „Slavicon“, außerdem den hervorragenden Saxophonisten Mark Weschenfelder und das Streichertrio Philine Jobst – Filip Sommer – Benjamin Arnold, mit dem er schon öfter zusammengearbeitet hat und das seit 2011 auch Triostücke von Paul Peuker interpretiert und damit konzertiert.




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